Dem Alltag entrissen

Gestern Abend haben wir mal wieder ein Highlight erlebt und das ganze noch ohne besonderen Anlass. Unserem Alltag wurden wir im wahrsten Sinne des Wortes entrissen, als wir mit dem Opa’le, den Zwillingen, der Patentante und der Tante Melle (ist extra für den Anlass zu Besuch gekommen) eine exquisites 5-Gänge Menü erleben dürfen. Die Krönung des Abends war das Event Wannsee in Flammen. Ein minuten langes Feuerwerk der Extraklasse. Ich möchte euch nicht weiter mit Details zum Essen den Mund wässrig machen. Es sei nur zum Abschluss gesagt, dass das Essen sehr lecker war und auch generell der Abend sehr gelungen.

(PS: der Test des 5.Ganges, der Süßspeise habe ich im Blog der süßem Genießer ausführlich beschrieben …)

Wie schon erwähnt, ist den Zwillingen ihre Tante Melle für dieses Wochenende angereist. So haben wir das Wochenende Full-House. Nebenbei schauen wir uns dieses Wochenende zwei Wohnungen an. Nr. 1 heute und morgen die zweite. Mal schauen, vielleicht ist das Projekt Umzug doch nicht mehr in unerreichbarer Ferne. Vielleicht noch dieses Jahr.

Auch quasi nebenbei habe ich ein paar Stunden Steuerlichen Kram machen müssen, aber wenigstens erledigt. Und fachlich von Melle abgesegnet. Puh, eine nervende Sache weniger.

Staatliche Versklavung

Herzlich willkommen im Leben. Herzlich Willkommen neue Steuersklaven. Ja, unsere Zwillinge hat auch der Staat schon willkommen geheißen und kann es kaum erwarten, bis sie groß genug sind um von ihnen Steuern zu erpressen. Letzte Wochen haben die beiden Würmchen bereits Post vom Finanzamt bekommen. Man hat ihnen ihre lebenslange Steuerneuer mitgeteilt. Aha. Sie brauchen die zwar erst mit vorraussichtlich 18 Jahren, aber im Finanzamt denkt man ja bereits schon an ihre Zukunft. Dort in einsamen Büros welzt man bereits die Steuerbücher und schiebt eifrig die Rechenschieber.
Ich finde dass es etwas früh ist mit der Steuernummer.

Apropos Steuern, dazu hatte ich mich letzte Woche auch aufregen können. Dieses Mal allerdings nicht über das Finanzamt, sondern über meine Buchhaltungssoftware, die Brutto- und Netto falsch ausgibt. Dass man falsche Zahlen präsentiert bekommt, damit rechnet man absolut nicht. Man hinterfragt das Programm nicht und denkt, dass es schon richtig sei. Nebenbei bemerkt handelt es sich um ein großes Softwarehaus und die vermutlich verbreitetste Buchhaltungssoftware. Kerstin Hack hat mir bereits die fast identisch Geschichte erzählt. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass dieses bescheidene Lexware (–> absolut keine Kaufempfehlung) einen derart groben Fehler macht, der eigentlich nicht sein kann. An so etwas könnten Leute ruiniert werden. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man Brutto und Netto verwechseln kann?!? Vermutlich bekomme ich jetzt eine Erstattung, statt einer zu leistenden Nachzahlung. Am Ende dieser Sache möchte ich noch anmerken, dass mich erst eine freundliche Beamtin beim Finanzamt auf den Fehler aufmerksam gemacht hat. Da Lexware eine elementare Sache so eingebaut hat, dass man jährlich ein Update kaufen muss bin ich so oder so gezwungen eine neue Software zu kaufen.
(eine Alternative habe ich allerdings noch nicht gefunden, bin noch auf der Suche)

Gela macht seit letzter Woche Rooming-In und wir beide zählen die letzten Tage, bis wir beide Kinder endgültig aus der Klinik mitnehmen dürfen. Da ich seither alleine daheim bin und im Krankenhaus nur Besucher, hat sich mein Körper gedacht krank zu werden. Letzte Woche hat der Magen-Darm verrückt gespielt, dann nur Husten-Schnupfen und der ganze Spass.

So ist das eben, jeder leidet vor sich hin, so gut er/sie es kann.

Ein getrenntes Wochenende

Indirekt gesehen sind Gela und Mo dieses Wochenende auf Grund von Staatlicher Verpflichtungen getrennt. (Gela muss Steuersachen erledigten) Was muss das muss. Leider ist sie auch ein wenig erkältet. Gute Besserung von uns allen.

Mir ist heute so richtig bewußt geworden, dass das staatliche Handeln gegenüber Selbstständigen und Unternehmen keineswegs freundlich ist. Es wird immer davon geredet, dass die rechtschaffenen Bürger Steuertricks anwenden. Aber wer redet von staatlichen Steuertricks?

Der Hauptgrund, warum ich mich aufrege ist, dass unternehmerische Geldausgaben anscheinend nicht als Kosten voll abgezogen werden können. Beispiel. Man kauft etwas und durch die Abschreibungsregel soll man versteuert werden, als hätte man fast nichts ausgegeben? Statt bisher 410 EUR GWG Güter wurde dieser Betrag zudem noch auf 150 EUR gesenkt. D.h. es wird fast alles ein Abschreibungsgut, egal was ein Unternehmer kauft.

Der Besuch von Heidi wurde leider abgesagt. Naja, verschoben. Na dann ein anderes Mal.

Mo kümmert sich dieses Wochenende um die Projekte. Hier haben wir auch was ganz süßes geplant: Eine Seite über Schokolade. Tja, was sonst bei uns zwei süßen 😉

UPDATE: Die Schokoladen-Seite ist nun online. (alles hieran selbst gemacht) Ein süßes Projekt im wahrsten Sinne des Wortes.